Ev. Jugendwerk
Bezirk Künzelsau

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Unser Leitbild - engagiert, jung, kreativ

Das evangelische Jugendwerk Bezirk Künzelsau übernimmt die Aufgabe, die evangelische Jugendarbeit in den Kirchengemeinden, Vereinen und Verbänden zu fördern und zu unterstützen. In der vielfältigen Arbeit orientieren wir Mitarbeitende uns an folgendem Leitbild:

Präambel

Wir glauben den Zusagen des Evangeliums. Wir laden junge Menschen ein, ihr Leben im Vertrauen auf Jesus Christus zu gestalten.

Glauben leben

Wir entwickeln Formen, wie Glaube im Alltag gelebt werden kann. Wir ermöglichen jungen Menschen ihren Glauben zu leben und zu vertiefen. Wir setzen uns dafür ein, dass junge Menschen Glauben und Kirche in einer Vielzahl von Angeboten erkennen können.

Gemeinschaft erleben

Wir nehmen Kinder und Jugendliche in ihren unterschiedlichen Lebenszügen ernst. Wir schaffen Erfahrungsräume für junge Menschen, in denn en eine christliche Gemeinschaft erlebbar wird. Teilnehmende, ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitende begegnen einander und tauschen ihre Erfahrungen aus.

Orientierung und Bildung erfahren

Wir setzen uns dafür ein, dass junge Menschen ihre Gaben und Fähigkeiten entdecken und entwickeln können. Wir fördern und begleiten sie, damit sie sich mutig und verantwortungsvoll in die Gestaltung unseres Zusammenlebens einbringen können. Wir bewahren Bewährtes und wollen immer wieder Neues ausprobieren.

Gemeinsam arbeiten

Wir arbeiten mit und für die evangelischen Kirchengemeinden und Vereine im Kirchenbezirk Künzelsau. Wir bieten vielfältige Unterstützung für Gemeinden, Mitarbeitende und einzelne Personen. Wir hinterfragen unsere Arbeit, tauschen uns aus und lernen aus Fehlern.

Jugend vertreten

Wir setzen uns dafür ein, dass junge Menschen in der Gesellschaft Gehör finden. Wir treten dafür ein, dass Kinder und Jugendliche demokratische Strukturen erlernen und für sich nutzbar machen. Wir treten in politischen und christlichen Gremien und Arbeitskreisen als Anwalt für Kinder und Jugendliche auf.

Öffentlich machen

Wir stehen als Jugendverband in der Öffentlichkeit und präsentieren unsere Arbeit der Gesellschaft. Wir lernen aus Kritik.

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Freizeiten

Sommerfreizeiten 2017


Jungschralager Schied 3

18 Mädels und 7 Buben und 11 Mitarbeiter erlebten vom 16.08. bis 25.08. ein abenteuerreiches Handwerkerlager bei überwiegend tollem Wetter. Jedoch erlebten wir gleich am dritten Tag eine besondere Herausforderung: Ein großes Unwetter mit eiswürfelartigen Hagelkörnern stürmte über uns hinweg während wir im Elefant unter den Tischen ausharrten und den Pavillon über der Getränkestation zu viert festhielten. Keiner wurde verletzt und wir erlebten Gottes Schutz. Viele Kinder, Mitarbeiter aber v.a. Frieder Gebert und Fritz Engel halfen wieder Ordnung auf der Schied zu schaffen und so ging unser Zeltlager einfach weiter.  In verschiedenen Workshops entstanden tolle Handarbeiten, z.B. Nagelbilder, gegipste Hände, ein praktischer Campingstuhl, Armbänder, leuchtend bunte Kleidung, Kerzen. Gerhard Weiblen, der viele Jahre mal im BAK Öhringen Mitglied war und eine Malerwerkstatt hatte, besuchte uns zusammen mit seiner Frau auf dem Lager und zeigte uns viele typische Geräte und Techniken und so entstanden Hüte, Türschilder , Aufkleber und Drucke. Am letzten Tag besuchte uns eine junge KFZ Mechatronik Auszubildende der Firma Klaiber aus Öhringen, die uns einiges ausprobieren ließ und Dinge am Auto erklärte. Weil die Pfadfinder auch viel handwerkliche Dinge können müssen luden wir den DPSG-Stamm aus Ingelfingen ein. Nach diesem abwechslungsreichen Nachmittag wussten wir viel Neues übers Feuermachen, über den sachgerechten Umgang mit dem Taschenmesser, Knotentechniken und wie ein Koten-Zelt aufgebaut wird. Außerdem hing unsere Lagerflagge danach unerreichbar hoch. Nicht weit von der Schied hat Familie Bühler einen Milch-Bauernhof. Die Bauersfrau und ihre Kinder zeigten uns wieviel handwerkliches Knowhow das Leben als Landwirt erfordert. Wir durften selbst Butter schütteln und Milchprodukte probieren. Die 2 Tagestour war auch wieder ein Abenteuer und dieses Jahr wanderten Jungs und Mädels getrennt: Die Mädels bauten sich ein Nachtlager unter Pavillons in Neureut auf und die Jungs nächtigten im Haus am Sternbach in Westernhausen. In verschiedenen Anspielen ging es darum dass Gott sich um das Lebenshaus jedes Menschen kümmert: Dass Gott das feste Fundament für jeden sein möchte und dass er wie ein Elektriker unser Leben hell machen möchte. So wie es beim Bau Regeln gibt damit Gebäude nicht einstürzen, haben wir erlebt dass auch für eine Freizeit Regeln wichtig sind damit die gemeinsame Zeit gelingt. Und dieses Ziel haben wir gemeinsam erreicht: Das Jula 3 war ein tolles Lager mit leckerem Essen, guter Gemeinschaft und Spaß. Und wir haben auch schwierige Situationen gemeinsam gut gemeistert.

Jungscharlager Schied 1

Morgens von einem lauten Tröten aus einem Kuhhorn geweckt zu werden war auf dem Jungscharlager 1 vom 27.07. bis 04.08.2017 keine Seltenheit. Denn wir, das waren 58 Kinder und 26 Mitarbeiter, sind in unserer Schiedstadt in Forchtenberg in ein ganz anderes Zeitalter, dem Mittelalter, gelandet. Dem Zeitalter angemessen waren alle Kinder in Handwerkszünfte eingeteilt und jede Zunft hatte natürlich ihre Zunftmeister, die Zeltmitarbeiter.Unter dem Motto „Hand drauf!“ haben wir dabei so einiges Erleben können. So wurden vormittags gemeinsam mit dem Fensterbauer viele Fenstergeschichten erlebt und anschließend in Workshops typische Handwerke des Mittelalters, wie Schmieden, Färben oder Backen ausprobiert. Bei Ritterspielen, einem gemütlichen Lagerfeuerabend mit der Geschichte von Siegfried dem Drachentöter, einer Rettungsaktion für die entführte Prinzessin der Schiedstadt, und vielem mehr haben wir auch den Rest der Zeit gut verbracht. So war es natürlich auch selbstverständlich, dass alle Kinder einmal in alter Mittelaltermanier selbst über dem Feuer kochen durften und die Handwerker für 2 Tage auf eine kleine Walz (die 2-Tages-Tour) zogen, um mehr von der Welt zu sehen. Zum Abschluss gab es noch eine großes Fest mit Hochzeit und einer atemberaubenden Feuershow, was das ganze Lager gekonnt abgerundet hat.Getreu dem Motto „Hand drauf!“ mussten natürlich alle immer wieder selbst Hand anlegen, damit alles reibungslos klappte. Vielen Dank hierfür, dass das so reibungslos geklappt hat und alle eine phänomenale Zeit haben konnten.

Workcamp Belarus

Es ist 21 Uhr als sich am 4. August 16 junge Menschen aus dem Hohenlohekreis und dem Remstal auf den Weg in einen etwas anderen Urlaub machen. Vor ihnen liegen 1.500 Kilometer, 3 Länder, eine EU-Außengrenze. Das Ziel heißt Ponemontsy in Belarus. Die Gruppe sind Teilnehmer eines Workcamps des evangelischen Jugendwerks in Württemberg (EJW). Sie verbringen 16 Tage in einem Dorf im Westen Weißrusslands um dort ein altes, marodes Schulhaus wieder aufzubauen und als „House of Europe“ für europaweite Freizeiten fit zu machen.
Nach einem Zwischenstopp in Warschau und 3,5 Stunden an der weißrussischen Grenze ist das Ziel am 6. August endlich erreicht. Schon vor Ort ist eine Gruppe des YMCA Belarus, welche die Deutschen mit einem warmen Abendessen begrüßt. Noch weiß keiner so richtig, wie man sich verständigen wird, die ersten Begrüßungen erfolgen in Englisch, Russisch, Belarussisch und Schwäbisch.
Aber schon am nächsten Tag ist klar, dass Worte gar nicht so wichtig sind, denn jetzt möchte jeder endlich an’s Werk gehen. Ausgestattet mit Schaufel und Spaten werden innerhalb der kommenden 10 Tage an der Westseite des ehemaligen Schulgebäudes die Grundmauern aus Sandstein freigelegt um aus ihnen mit Beton auch für kommende Generationen ein stabiles Fundament zu bilden. Auf der Gegenseite beginnt ein Teil der Gruppe Gräben zur Entwässerung auszuheben und anschließend dort Rohre zu verlegen. Auch innerhalb des Gebäudes findet sich Arbeit und nach dem Ausruf „Let’s build a snake!“ finden sich auch hier genügend Helfer um Holzverkleidungen zur Zwischenlagerung auf den Dachboden zu schaffen.
Erst die Trillerpfeife der Campleitung lässt die Arbeit ruhen und alle freuen sich auf die Suppe zum Mittag bestehend aus Kartoffeln, Rote Beete, viel Gemüse und auch Fleisch – die Küche ist vorhersehbar, aber es schmeckt.
Am Nachmittag geht es unter der hoch stehenden Sonne weiter. Die morsche Holzverkleidung der Fassade wird abgerissen, das Holz wird später am Abend das Lagerfeuer nähren. Der durchwurzelte Sandboden erweist sich als tückisch und so sind alle froh, als es nach Feierabend zum Baden und Abkühlen in den Fluss geht.
Nach dem Abendessen steht für jeden Abend ein anderes Programm auf dem Plan. So lernen sich die Campteilnehmer wie auch die „Local’s“ aus dem Dorf untereinander kennen, es gibt einen weißrussischen Abend mit traditionellen Tänzen und Spiele, sowie einen deutschen Abend mit Kässpätzle und Sternpolka. Abgeschlossen wird jeder Abend am Lagerfeuer unter einem scheinbar endlosen Sternenhimmel.
Der Sonntag ist frei und so kommt bei einem Ausflug in das knapp eine Autostunde entfernte Lida auch die Jagd nach Souveniers und Kultur nicht zu kurz.
Ein besonderer Teil der Arbeit findet im „German Room“ statt. Hier hat die deutsche Gruppe freie Hand ein Stück von ihrer Heimat zurück zu lassen. Typisch Deutsch soll es sein und so entsteht eine Fachwerkwand mit roten Holzbalken an der einen Seite und Worte deutscher Dichter und Denker an der Anderen. Nicht fehlen darf natürlich die Spätzlespresse im Regal versehen mit dem passenden Rezept auf Deutsch und Russisch.
Viel zu schnell endet die gemeinsame Zeit. Viel wurde erreicht, einige Freundschaften geschlossen oder bestehende vertieft. Für die deutsche Gruppe geht es noch 3 Tage nach Brest um die dortige Partnerschaft des YMCA Brest mit dem Evangelischen Jugendwerk Öhringen (EJÖ) weiter zu vertiefen. Ein gemeinsames Abendessen mit Familien aus Brest gab allen die Möglichkeit sich noch einmal näher kennen zu lernen.
Zum Abschied waren sich alle einig: Die Reise hat sich gelohnt, alle hatten eine großartige Zeit und konnten ein großes Stück zu einem jungen Europa beitragen.
                                                                                                                                                             Tanja Maurer, Waiblingen

Jungscharlager Schied 4

Vom 27. August bis zum 1. September 2017 fand nun zum dritten Mal ein Jungscharlager für Jungs auf der Schied in Forchtenberg statt. 27 Teilnehmer und acht Mitarbeiter/innen nutzten das schöne Gelände für ereignisreiche Tage. Das Lagermotto „Hand drauf!“ bestimmte vor allem die thematischen Einheiten: In Gruppen durchliefen die Jungs „Handwerksstationen“. Spielerisch, handwerklich, in Einzelarbeit oder in einer Gruppendiskussion behandelten und interpretierten sie biblische Texte, Geschichten und Themen.Aber wie sah einer dieser „ereignisreichen“ Tage aus? Im Schied-Haus stand eine große Lautsprecherbox, die um 7.30 Uhr mit voller Lautstärke angemacht wurde. Um 8 Uhr trafen sich alle zu einer Morgenandacht unter dem Lagerkreuz. Eine kurze Gymnastiksession und eine Andacht aktivierten die verschlafenen Glieder und Gehirnzellen. Direkt im Anschluss kam der Magen bei einem reichhaltigen Frühstück ebenfalls auf seine Kosten. Gegen 9.30 hatte die Lautsprecherbox wieder ihren Einsatz: Das Lied „Bleed it out“ von Linkin Park signalisierte den Start des Morgenprogramms, wozu das gesamte Lager zusammenkam. Programm gab es nicht nur morgens, sondern auch am Nachmittag und am Abend. Nach dem Abendprogramm trafen wir uns am Lagerfeuer um gemeinsam einen „ereignisreichen Tag“ zu beenden.

Hier eine kleine Kostprobe des Programms:  

Jungscharlager Schied 2

Vom 06.-14. August erlebten 64 Kinder und 25 Mitarbeitende eine tolle Zeit auf dem Schiedgelände bei Forchtenberg. Diesmal drehte sich alles rund ums Thema Handwerk. Die Kinder lernten gemeinsam mit dem Dorfjungen Hajo verschiedene Handwerksberufe kennen und durften sich auch selbst handwerklich betätigen. Mal versuchten sie sich als Schreiner und zimmerten ein Schuhregal, säten Kresse als Gärtner oder zogen als Schäfer durch die Wiesen und Wälder. Für Action war reichlich gesorgt mit einer Wasserschlacht, einem Stadtspiel in Forchtenberg, Erkundung der Ruine, Geländespiele im Wald und dem Highlight; der 2-Tages-Tour mit Übernachtung auf einem Bauernhof. Doch bei all dem Programm blieb auch noch Zeit für Freizeit, die durch Fußballspielen, am Kletterturm klettern und Tischtennis gefüllt wurde. Zeit zum Relaxen gab es abends am Lagerfeuer und beim Lauschen von Geschichten über ferne Städte. Dem zeitweise schlechten Wetter wurde mit Gummistiefeln und viel guter Laune getrotzt und die sonnigen Tage noch mehr ausgenutzt.Nach den 9 aufregenden Tagen auf der Schied waren sich alle einig: Nächstes Jahr kommen wir wieder um alte und neue Freunde wieder zu treffen und freuen uns schon auf einen weiteren Sommer auf der Schied!

Wir danken allen Mitarbeitenden für ihr tatkräftiges Engagement und allen Teilnehmenden für ihre Begeisterungsfähigkeit und Freude am Programm!

Gardaseefreizeit

Bis hier und noch weiter! Das war Motto und Programm der Jugendfreizeit für 15 – 17 Jährige in Torbole am Nordufer des Gardasees. Trotz der mit zwölf Mädels sehr kleinen Anmeldezahl erlebten wir schöne und ereignisreiche Tage. Viel unterwegs waren wir in diesen 14 Tagen. Bis zu einer Schutzhütte auf 900 Meter Höhe ging es bei der Zweitagestour und für einige sogar noch weiter auf dem Klettersteig zur Bergspitze. Bis nach Limone und noch weiter nach Malcesine führte uns unsere Bootstour. Bis zu Schlüsselstellen auf Kletterrouten und noch weiter bis zum Umlenker beim Klettern. Bis zur wunderschönen Klamm des Rio Sallagoni und noch weiter in die sich öffnende paradiesische Schlucht. Bis an den Strand am Rand unseres Camps und noch weiter mehrmals nach Riva bei der Nachtwanderung oder zum Shoppen auf dem Markt. Doch keine Angst: Die Mädels wussten sich auch die Zeit zu nehmen, zu relaxen und einfach nur am Strand zu chillen. Welche Stolpersteine uns im Glauben begegnen und wie wir trotzdem noch weiter kommen können, das war Thema der Gottesdienste und Abendabschlüsse! Da auch das Wetter bis auf zwei heftige Gewitter super mitgespielt hat, blicken wir auf wunderschöne Tage am Gardasee zurück! Bis hier und noch weiter…

 

Loue

Am Sonntag, den 6. August, ging es los. Abfahrt: Waldenburg. Unser Ziel: Port Lesney an der Loue. Ein Erlebniscamp- dieses Jahr ganz unter dem Motto „Move“ und bewegt haben wir und einiges. Am ersten Tag ging es direkt los mit „moven“- denn wiebso nicht die Freizeit mit einer Kanutour beginnen? Also bewegten wir uns zwar zum Teil mehr in der Loue schwimmend als auf der Loue fahrend vorwärts. Der nächste Tag und weiter geht’s mit „Move“ z.B. bei X-treme Activity, wobei auch mal einbeinige Purzelbäume und blinde Zeichner zustande kommen. Es folgen weitere Tage mit noch mehr Bewegung: Klettern an Naturfelsen, Abgeseilt werden von einem Bahntunnel, was wenn der Sicherer sich einen Spaß erlaubt in einem kleinen Sturz ins Leere enden kann, und Bachtrekking durch das eiskalte Wasser des Canyons. Und weil man nicht nur den Body moven kann, sondern auch im Kopft bewegt werden und mit Gedanken viel bewegen kann, war auch Zeit um über Gott und die Welt zu reden und dabei wird schon mal ein gemeinsamer Sprung in die Loue zum „Ja sagen“ zu Gott- Move eben! Apropos Move, das war natürlich noch nicht alles an Bewegung. Mal bewegten wir uns von GPS-Geräten geleitet durch Port Lesney, mal bewegten wir uns durch den Wald zur Source de Lison, wobei sich einige Sogar ins Quellwasser bewegten und andere den Wasserfall als Fotoshootinglocation nutzten- denn wie wir nun wissen geht nichts über ein nices Instapic… obwohl vielleicht sind Snapchatflammen doch noch more important?- und manchmal bewegten wir uns sogar am Klettersteig ein paar hundert Meter über dem Boden eine kalte Felswand hinauf. Doch zwischen all den Moves braucht es auch mal Freizeit auf der Freizeit. Am letzten Tagen machten wir eine Kanu-Tafestour, für die wir am ersten Tag ja schon geübt hatten, und so bewegten wir am 14. August unsere Kanus vielleicht etwas eleganter oder schneller aber auf jeden Fall mit genauso viel Spaß wie am ersten Tag auf der Loue durch die Strömung. Der letzte Tag ging zu Ende und damit der letzte Move des Tages, eine Zeltlagerinterne Preisverleihung für den besten Move am Tag. Zum Abschluss konnten wir nach einer Kopfhörerparty, bei einer Bildershow auf die 10 Tage und unsere Moves zurückblicken. Und so verabschiedeten wir uns nach dem Zeltlager in Frankreich 2017- We like to move it!

Kirchentag in Berlin

Rund 70 Personen hatten sich über die Jugndwerke für den Kirchentag vom 24. - 28. Mai in Berlin angemeldet. Bei besten Wetter- und Rahmenbedingungen durften wir fünf beeindruckende Tage voller unterschiedlichster Veranstaltungen erleben.

Hier ein paar von Uli Hägele gesammelte Zitate von Teilnehmenden:

Taizé-Freizeit

„Tu sei sorgente viva, tu sei fuoco, sei carita“. So haben wir es in der Woche nach Ostern laut in Taizé gesungen. Wir waren mit einer kleinen Gruppe aufgebrochen und fanden uns zwischen 4000 Jugendlichen aus aller Welt in dem kleinen burgundischen Ort ein. Und dann haben wir Ostern gefeiert. Auf italienisch, französisch, latein, deutsch… Zum festen Tagesablauf gehörten die Gebetszeiten der Brüder. Vormittags trafen wir uns zur Bibelarbeit und zum Austausch in Kleingruppen. Und nachmittags stand neben Freizeitprogramm, Ruhe, Spaziergängen und Spielen auch das Arbeiten auf dem Programm, sei es beim Teekochen, Essen ausgeben oder beim Begrüßen der Neuankömmlinge. Es war eine tolle Zeit mit tollen Menschen bei tollem Wetter an einem tollen Ort für einen tollen Gott…. Das war jetzt ziemlich viel „toll“. Aber mehr kann man irgendwie auch gar nicht sagen. Denn: Taizé kann man eigentlich gar nicht beschreiben. Man muss es erleben!

Winterfreizeiten 2017 Rückblicke


ErWin - Erwachsenenwinterfreizeit

Vom 2. - 7. Januar begaben sich 15 junge Erwachsene nach Savognin in die Schweiz. Der Anfangs noch vermisste Schnee fiel dann in einer Nacht sehr kräftig. Leider verbunden mit heftigen Windböen, so dass wir an einem Tag nur für 1,5 Stunden auf die Piste konnten, weil die Lifte geschlossen wurden. Ansonsten waren die Tage auf der Piste eisig kalt aber Gott sei Dank meist sonnig. an den Abenden wurde lecker gekocht und gegessen, viel gespielt und über das Motto "Jünger wird man unterwegs" nachgedacht und diskutiert. Bei den Themen "Bibel", "Gebet", "Gemeinschaft" und "Mission" ging es daarum, was Nachfolge heute für uns bedeutet. Alles in allem genossen die jungen Erwachsenen die Tage mit viel frischer Luft, guten Gesprächen und schöner Gemeinschaft. Daher hoffen wir, dass sich nächstes Mal auh wieder mehr Teilnehmer für diese gemeinsamen Wintertage finden lassen.

Winterfamilienfreizeit

In Stanzach im Lechtal fanden sich über Silvester 6 Familien mit insgesamt 24 Personen ein. Bei tollem Wetter und leider etwas wenig Schnee konnten alle entspannte erleben. Viele nutzten tagsüber die Möglichkeit, direkt vor Ort oder in größeren Skigebieten in der Nähe Ski oder Snowboard zu fahren. Manche standen zum ersten Mal auf den Brettern. Andere machten Ausflüge in die Umgebung oder kleine Wanderungen im Sonnenschein. Unterwegs ließen sich zum Beispiel am Straßenrand oder im weitgehend ausgetrockneten Flussbett des Lech viele interessante Dinge finden. So hatten wir bald einen Christbaum mit einem gefrorenen Kürbis als Christbaumständer und mit aus Abfällen gebasteltem Christbaumschmuck im Hof vor dem Haus stehen. Weitere Highlight waren unser bunter Abend mit Fackelwanderung an Silvester sowie unser Werkstattgottesdienst am letzten Abend, bei dem wir uns wie an allen Abenden mit Geschichten rund um die Jahreslosung beschäftigten. In guter Gemeinschaft trotzten die Teilnehmenden auch dem zweimaligen Ausfall der Heizung. Da auch das im Wechsel von den Familien vorbereitete Essen gut geschmeckt hat und wir keine Unfälle zu beklagen hatten, blicken alle auf schöne Tage in guter Gemeinschaft zurück.

 

Sommerfreizeiten 2016 Rückblicke

 

Erlebniscamp Loue

Kennst du dein Limit?

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir uns am Sonntag, den 07.08., auf die Suche nach unseren Limits gemacht. Und Limits haben wir viele erreicht. Körperlich und geistig sind wir an unsere Grenzen gegangen und oft auch darüber hinaus. Für manch einen war schon die erste Nacht im Zelt eine Grenzerfahrung. Weitere große Hürden haben nicht lange auf sich warten lassen, so wie das Klettern an der Naturfelswand. Das allein ist schon sehr spannend, da es aus eigener Kraft fast senkrecht in die Höhe geht. Doch dieses Jahr kam noch ein Highlight, wenn nicht sogar ein beinahe unüberwindbares Limit, hinzu. Sich selbst über dem alten Eisenbahntorbogen abseilen. Ein Gurt, ein Seil und 10 Meter Tiefe. Da erforderte der erste Schritt über die Kante einiges an  Mut und Überwindung… Kurzeitig besuchte uns auch eine größere Wolke, doch bei Canyoning war das bisschen Regen ganz egal. Da wir mit Neoprenanzügen sowieso in eiskaltem Wasser unterwegs waren, interessierte uns das Wetter nicht besonders. Für ein paar alte Loue-Hasen war aber interessant, dass der kleine Canyon sich durch ein Unwetter kurz vor unserem Lager stark verändert hatte. Beispielsweise wurde ein riesiger Fels, in der Größe eines Smart, komplett weggeschwemmt. Das war es dann aber auch schon mit dem schlechten Wetter. An allen weiteren Tage bekamen wir strahlenden Sonnenschein und das gute Wetter lockte uns beinahe jeden Tag in die wunderbar kühle Loue direkt am Campingplatz. Mit einem Wehr, einem Sprungbaum und der Strömung gab sie uns viel Abwechslung. Und da hatte sich auch schon wieder ein Limit versteckt. Denn sich von dem Sprungbaum zu schwingen, stellte sich als gar nicht so leicht heraus… Der Klettersteig stellte an sich eine Herausforderung dar, da gegen Mittag die Eisenstiege so heiß wurden, dass man aufpassen musste, sich nicht die Finger zu verbrennen. Trotz großer Hitze ging es an zwei Tagen hoch hinaus. Da wir völlig überhitzt an unser Limit gingen, brauchten wir danach dringend eine Abkühlung. Zum Glück gibt es dort vor Ort die Source de Lison, eine kalte Quelle, an der sich ein Teil der Gruppe auch erfrischte. Die anderen sprangen allerdings, zurück auf dem Campingplatz, lieber in die Loue. Schließlich und endlich ein Limit im Doppelpack. Kanu fahren. Eine kurze und eine lange Strecke. Und bei beiden lagen die Teilnehmer, und manch Mitarbeiter, mehr im Wasser, als dass sie im Kanu um die Wette paddelten. Johannes, unser Guide von Toms Reisen, der uns an beiden Tagen begleitete, nahm es sehr gelassen. Und landete, bei gefühlten 40°C, wie alle anderen auch, gerne mehr als einmal im Wasser. Vor allem die lange Kanutour am letzten Tag hatte es in sich. Hier kam schlussendlich auch die Haut an ihre Grenzen. Bei vielen zeigte sich am Abend eine so wunderschöne Rotfärbung, die sogar das Limit einer Aprés Sun überstieg. Zum Abschluss konnten wir nochmals per Bildershow auf unsere tolle Zeit mit vielen Erfahrungen an und über unser Limit zurückblicken. Verabschiedet haben wir uns vom diesjährigen Zeltlager in Frankreich schließlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Sabrina & Sophia

 

Jungscharlager Schied 4

Forchtenberg. 2016. Stille liegt über dem Platz. Noch. Denn urplötzlich wie aus dem Nichts tauchen sie auf: 26 Heldenanwärter. Die Heldenarena hat sie gerufen und sie sind dem Ruf gefolgt. Unerschrocken, mutig, voller Energie. 6 Tage hartes Training, 8 Heldenausbilder, 1 Mission: Held zu sein – für einen Moment, für eine Woche, ein Leben lang?! Was wird sie erwarten?
Die Sonne brennt erbarmungslos. Der Schweiß läuft. Allein das Atmen verlangt dem Körper schon einiges ab. Das Heldenteam lechzt nach Abkühlung. Doch sie lassen sich durch nichts erschüttern. In einem packenden Einstiegstraining zeigen die Teams ihren unbändigen Willen, beweisen was in ihnen steckt – Strohballen horzeln, Hindernisparcours, Baumstammlauf, Zweikampf, die Arena verlangt ihnen alles ab. Auch in den nächsten Tagen muss alles gegeben werden: Zielgenauigkeit im Umgang mit Wasser (-bomben), Standhaftigkeit beim Erklimmen von schmierigen Hängen, Treffsicherheit und Nehmerqualitäten bei packenden Zwei- und Mehrkämpfen. Steile Kletterwände warten auf ihre Meister, Flaggen wollen erobert werden, Bälle über den Platz und die Tischtennisplatte geschmettert werden. Doch ein wahrer Held benötigt auch viel handwerkliches Geschick, das wissen die Heldenanwärter. Und so üben sie ihre Fertigkeiten im Bauen von Schwedenstühlen und Bumerangs. Durchschnaufen, Kräfte sammeln – das gelingt am besten am Lagerfeuer. Den Geschichten lauschen. Das Buch der Bücher hält viele spannende parat. Gänzlich Unerschrockene unterstützen die Wachen der Nacht und halten auch noch nach Einbruch der Dunkelheit Ausschau nach denen, die nach der Lagerflagge trachten. Unheimliche Geräusche in der Nacht können sie nicht schrecken. Der Ruf des Uhus, das Krächzen der Kreaturen des Waldes. Tapfer sind sie. Doch dann naht er. Der ultimative Heldentest: 24 Stunden einschließlich der Nacht außerhalb der Arena. Das Team, die Gruppe auf sich allein gestellt draußen in der wilden Welt ohne den Schutz des (Forchten-) Berges. Auch das meistern sie gemeinsam mit ihren Ausbildern ohne Tadel. Erschöpft, aber in der Gewissheit, auch große Herausforderungen bestens bewältigen zu können, laufen die Helden wieder ein. Die Arena hat sie wieder. Und so wird gefeiert an diesem letzten gemeinsamen Abend - bei kühlen Drinks und in eleganter Atmosphäre des Casinos.
    Geschafft. Es ist soweit. Die 34 Helden stellen sich wieder der Welt. Sie begleitet die Gewissheit, dass jeder von ihnen Held ist, Held mit ganz individuellen Fähigkeiten. Sie wissen, dass es einen gibt, der auf sie Acht gibt. Und der ein oder andere wird schon gespannt sein, wie es weitergeht 2017 auf der Schied – der Arena, in der Helden entdeckt werden.
    Danke, liebe Helden, dass ihr mit uns ins Abenteuer gesprungen seid! Danke an alle guten Seelen, die zum Gelingen dieses Heldenepos beigetragen haben! Und dank sei auch dem Vater im Himmel, dessen Nähe wir wahrlich spüren konnten!

Chris Hühn

 

Jungscharlager Schied 3

Vormittags treffen sich ein Mädchen (Lisann) und ein Junge (Benni) in den Ferien und träumen, auch mal ein Held zu sein wie die diesjährige Olympiasiegerin im Rudern Carina Bär oder der Astronaut Alexander Gerst … Helden aus unserer Region. Und dann finden Sie ein Buch auf dem Dachboden mit Heldengeschichten. Jeden Tag lesen sie darin und machen ihre eigenen Erfahrungen. Es beginnt eine Weltreise von Hohenlohe über Afrika, USA, Indien, Griechenland und Holland. Sie merken, dass die Helden aus der Bibel und unserer Zeitgeschichte sich gegen Mißstände und Probleme einsetzen, die heute auch noch da sind: Sophie Scholl, Königin Esther und Prophet Daniel haben zu ihren Überzeugungen gestanden und ihr Leben riskiert bzw. sogar geopfert. Dafür dass sie ihr Land, ihr Volk und ihren Glauben verteidigen wollten. Afrika: Henry Wanyoike, der erblindete Olympische Läufer aus den Slums in Kenia trifft den geheilten blinden Barthimäus. Henry gibt sich nicht auf, trotz Glaubenskrisen und der Schwierigkeiten als Blinder sondern er tut Gutes für die Menschen in den Slums und nutzt sein Talent als Läufer. In den USA angelangt ging es um Menschen, die in der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Martin Luther King, der sich für die Rechte der Schwarzen einsetzte und James Evans, der sich für die Verbesserung der Situation für Indianer einsetzte begegnen sich. Und in Indien angelangt, trifft Gandhi auf seinem Salzmarsch als Protestaktion gegen das britische Salzmonopol zufällig Mose, der sein Volk aus der Sklaverei führt. Beide tun etwas für ihre Landsleute und kämpfen für Freiheit. In Griechenland ging es zu wie damals unter den Jüngern Jesu: wer ist der Größte/ Beste ? So debattierten die griechischen Götter Herkules, Hebe, Hermes, Hades mit König David. Ziel war es zu merken: Wer anderen dient ist der Größte bei Gott. So waren die Vormittage, Nachmittage und Abende gefüllt mit passendem Programm zu den verschiedenen Ländern, beispielsweise Casino und American Football (USA). Afrika-Feeling brachten das Tarzanspiel, Afrika-Workshops und Christa Zeller, die uns abends Zimbabwe näherbrachte. Der indische Salzmarsch wurde durch die 2 Tagestour miterlebt und Griechenland ohne Olympiade und die Mitarbeiterherausforderung „tun sie´s – tun sie´s nicht“ war natürlich undenkbar. Eines nachts wurden die Teilnehmer geweckt für ein spannendes Schmuggler-Spiel bei dem jedes Team möglichst viele Knicklichter loswerden musste. Zu Beginn des Lagers lernten die kids die Stadt Forchtenberg spielerisch kennen und abends durfte eine Gruppe den Stollen mit Otto Bühler besichtigen oder eine Führung über das Leben der Sophie Scholl machen. Das traumhafte Küchenteam zauberte passende Gerichte zu unseren Ländern und Aktionen wie Gyros, leckere Burger am Schleierhofer See, frischgebackene Pizza, afrikanische Kartoffelsuppe, einen französischen Brunch und vieles mehr. Einfach traumhaft! Das Team war morgens versorgt mit Kaffee, Milch und Tee und abends wurden wir überrascht mit Kuchen, Leberkäs oder mexikanischen Tortillas von Jaime. In der Küche waren viele verschiedene Leute beschäftigt die Teams wechselten täglich doch alles funktionierte gut und so war die Stimmung auf dem Lager sehr gut. 34 Mitarbeiter und 50 Kinder erlebten ein tolles Zeltlager mit gutem Wetter und mit einem selbstgedichteten Helden-Song, der beim Abschlussabend und beim Elternfest vorgeführt wurde.


 Jungscharlager Schied 2

Mit 23 Mitarbeitenden und 64 Kids, darunter 20 Mädchen und 44 Jungs reisten wir gemeinsam rund um den Globus und lernten die Helden dieser wunderschönen Welt kennen. Durch ein Theaterstück wurden die Kinder das gesamte Lager durch verschiedene Länder und ihre Helden geführt. Alles begann in Schottland mit dem Helden William Wallace, passend dazu gab es an diesem Tag die Highland Games bei denen die Kinder sich in verschiedensten Spielen messen konnten. Dann ging es nach Brasilien, mit dem Freiheitskämpfer Tiradentes. Das Wetter wollte nicht auf die brasilianische Art mitmachen aber an unserer Olympiade konnten die Kids trotzdem teilnehmen. Mit Hobbygruppen wie Pfeil und Bogen, Bücher binden, Traumfänger machen, sportlich aktiv sein und Batiken lies sich sogar das Wetter umstimmen. Am Zeltabend durfte jedes Zelt ganz „privat“ seine eigene Zeit gestalten, zur Ruine laufen, Armbänder knüpfen oder Jugger spielen - Langeweile: Fehlanzeige! Am Mittwoch und Donnerstag ging es nach Amerika auf Zwei Tages Tour mit Abraham Lincoln. Jeweils zwei Gruppen wurden gemeinsam an verschiedene Bauernhöfe geschickt, die Ziele waren: Muthof, Schwarzenweiler, Halberg und Büschelhof. Unser gemeinsames Ziel am nächsten Tag war dann der Schleierhofer See. Dort wartete eine Burger-Straße auf die hungrigen Outback-Reisenden! Das Wetter war nicht gerade ideal für eine erfrischende Runde im See, ein paar Mutige hüpften trotzdem ins kühle Nass. Nach der Stärkung und der Abkühlung im See wurde das Gepäck im Bus verstaut und alle liefen gemeinsam zurück nach Forchtenberg auf die Schied. Am folgenden Tag bereisten wir den abenteuerlichen Kontinent Asien mit dem Helden Dalai Lama. Mit Takeshis Castle war am Nachmittag einiges für die Kinder geboten, sie mussten fliegenden Softbällen ausweichen, Tauziehen gegen Mitarbeiter bestehen oder einen Mitarbeiter mit einem Sack zum Boden bringen. Am Ende wartete eine Mauer aus Kartons auf die Kinder mit Mitarbeitern hinter und vor der Mauer, dann hieß es auf sie mit Gebrüll! Die Mauer und Mitarbeiter mussten mit Bällen gestürmt werden, ein Spaß für die Kinder und auch für unsere junggebliebenen Mitarbeiter. Später  gab es den Casino-Abend gefolgt von einem wunderschönen Lagerfeuer-Abend an dem wir von Frank Cornelius beehrt wurden, der eine seiner legendären Lagerfeuer-Geschichten erzählte, von 2 Kindern die ein Riesen Abenteuer erlebten und in verschiedene Gestalten schlüpfen konnten, sowohl Kinder als auch Mitarbeiter hingen Frank an den Lippen, jedes Jahr aufs neue ein Ohrenschmaus! Am siebten Tag ging es zu unseren Nachbarn nach Frankreich mit der Nationalheldin Jeanne d’Arc. Mit einer abenteuerlichen Stadtrallye durch Forchtenberg lernten die Kinder vieles über Land und Leute kennen. Am Abend war Freizeit angesagt - einfach mal Kind sein! Am späten Abend ging es in den Wald zum Nacht-
 Geländespiel, ein bisschen Gruseln gefällig? An unserem letzten ganzen Tag ging es nach Afrika mit Nelson Mandela. Mit Hobbygruppen zum Thema Afrika und einem Safari Geländespiel auf dem Rundweg zur Kohlplattenwiese wo die Kinder gemeinsam verschiedenste Aufgaben bewältigen mussten. Zum Abschluss hatten wir den Bunten Abend und das Lichterfest. Am Bunten Abend duften die Zeltgruppen verschiedene Theaterstücke präsentieren, die sie sich über das Lager ausdenken mussten. Dazu gab es für jede Gruppe eine kleine Aufgabenstellung wie z.B.: Bereitet ein Lip-Sync-Battle vor, Gestaltet ein Theaterstück zum Thema „das Pinke Einhorn und die Affenbande“. Dabei war der Fantasie keine Grenze gesetzt und es kamen wirklich schöne Stücke dabei heraus. Am Lichterfest gab es Cocktails, Knabberzeugs und ein atemberaubendes Snack Buffet das die Welt noch nicht gesehen hat. Aus dem Elefant (Großzelt) wurde eine Disco und aus dem Fußballplatz ein leuchtendes, farbenfrohes Knicklichter-Meer. Über das gesamte Lager lernten die Kinder auch die Helden der Bibel, Moses, David und Noah kennen. Passend zu jedem Helden gab es verschiedene Spiele. So durfte jedes Kind mit einer Wasserbomben-Schleuder David helfen Goliath zu besiegen oder die Kinder lernten sich gegenseitig zu helfen: was tun wenn der eine nicht reden, der andere nicht sehen und der nächste sich nicht bewegen kann?!

 

Kroatien 2016 – Ich will Meer!!! – Ich will mehr!!!

33 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren machten sich vom 4. – 16. August zusammen mit neun Mitarbeitenden auf nach Kroatien – genauer gesagt auf den Campingplatz Brioniim Süden der Halbinsel Istrien in der Nähe der Stadt Pula.

Dort konnten sie das Meer mit herrlich klarem Wasser in vollen Zügen genießen. Es wurde aber noch viel mehr geboten als nur das Meer allein. Ein Ausflug nach Pula, eine Bootstour durch den Brioni Nationalpark, eine Tageswanderung und viele interessante, spannende und lustige Programmpunkte auf dem Campingplatz bzw. am Strand waren weitere Höhepunkte der Freizeit. Das Motto wurde bei einem lehrreichen Quizzabend zum Thema Nachhaltigkeit und den vielen Abendabschlüssen und Gottesdiensten zu Themen wie „Ich will mehr Leben!“, „Ich will mehr von Gott spüren!“, „Ich will mehr Freiheit!“ und einigen weiteren vertieft. Die freie Zeit wurde ausgiebig zum (Sonnen)Baden, Spielen (allem voran Shithead) und Chillen genutzt. Da auch das Wetter bis in kleinste Details (schattenspendende Wolken am Ausschlaftag und ein paar Wolken bei der Tagestour) mitspielte und Gott seine schützende und segnende Hand über uns hielt, können wir alle auf erfüllte Tage zurückschauen. Wer (noch) mehr will, ist herzlich zur JuWi und zur Jugendfreizeit am Gardasee im Sommer 2017 eingeladen!

Herzlichen Dank an das tolle Mitarbeiterteam, das sich neben dem abwechslungsreichen Programm auch um das leckere Essen gekümmert hat!

 

Jungscharlager Schied 1

Auch dieses Jahr fand wieder das Jungscharlager 1 auf der Schied in Forchtenberg vom 28. Juli bis zum 5. August statt. Jungs und Mädchen im Alter von 8 bis 11 Jahren erlebten gemeinsam mit vielen Helden während der Freizeit verschiedene Abenteuer. Asterix und Obelix waren zwei dieser Helden. Jeden Morgen erzählten die beiden eine Geschichte von dem biblischen Helden Petrus. Alle Zelte und Gebäude haben Namen von verschiedenen bekannten gallischen  Helden getragen, wie z.B. Automatix, Miraculix, Falbala, usw. Jeden Tag begleitete neben Asterix und Obelix ein weiterer Held die Kinder den Tag über. Dieser hatte auch immer etwas mit dem Nachmittagsprogramm zu tun. So war etwa Lucky Luke bei einem Casinoabend anwesend, Martin Luther King begleitete ein Tauschspiel in Forchtenberg und Tarzan spielte mit den Kindern das Tarzanspiel. Natürlich fand auch wieder die 2-Tagestour statt. Die Kinder sind in Zeltgruppen an verschiedene Orte ca. 5 bis 7 Kilometer gewandert, haben dort den Abend und die Nacht verbracht, und sind am nächsten Tag zur Schied zurückgekehrt. Während der programmfreien Zeit haben die Kinder gerne Fußball, Looping Louie oder Tischtennis gespielt, sind geklettert, haben einen Slacklineparkour bestritten oder gebastelt und Briefe an ihre Verwandten und Bekannten geschrieben. Große Verletzungen gab es zum Glück während der Gesamten Freizeit keine.

Insgesamt war die Schied 1 2016 eine sehr ereignisreiche Freizeit, die sowohl den Teilnehmern, als auch den Mitarbeitern viel Freude bereitet hat.

 

Pfingstferienfreizeiten 2016 Rückblicke

 

Hüttentour 2016

Acht junge Erwachsene machten sich am 27. Mai am frühen Morgen auf den weg ins Allgäu. Kaum dort angekommen ging es auch schon zu Fuß hinauf auf den 1737 Meter hohen Grünten, der auf Grund seiner markanten Lage am Alpenrand auch der Wächter des Allgäus genannt wird. Oben angekommen wurde erst einmal ordentlich gevespert und die schöne wenn auch auf Grund des etwas trüben Wetters nicht optimale Aussicht in die „Ebene“ und auf den Alpenhauptkamm genossen. Dann ging es den gleichen Weg zurück zum ejk-Bus, mit dem die Gruppe dann zum „Alten Höfle“ der DAV-Sektion Neu-Ulm. Dort wurde gekocht und gegessen und der Abend klang gemütlich aus. Nach dem nächtlichen Gewitter brach die Gruppe am nächsten Morgen bei sonnigem Wetter zur anstrengendsten Tour des Wochenendes auf. Über steile Anstiege und Schneefelder ging es über den Steineberg (1683 m) und einen Grat hinauf zum Stuiben (1749 m), wo die die verdiente Mittagspause gemacht wurde. Drohende Gewitterwolken und erste Regentropfen ließen uns dann den Abstieg zurück zur Hütte nehmen.

Am Sonntag folgte noch eine Genusstour mit toller Aussicht, auch wenn diese wieder etwas eingetrübt. Die „Hörnertour“ über das Rangiswanger Horn (1612 m) und das Sigiswanger Horn zum Ofterschwanger Horn. Nach dem Abstieg zurück ins Tal waren sich alle einig: Dieses Wochenende hat sich gelohnt!

Leider wurde der bis dahin tolle Eindruck dieses Wochenendes durch die Ereignisse auf dem Rückweg überschattet. Die Fahrt dauerte auf Grund von Hagel und Regenfällen schon viel länger als geplant. Und obwohl im Radio vor Unwettern gewarnt wurde, waren wir überrascht und entsetzt über die Situation als wir nach Künzelsau hineinfuhren. Gerade noch so kam der ejk-Bus zur Brücke am Ganerbengymnasium durch, wo wir den Kocher überqueren konnten, um dann heil zurück zum Jugendwerk zu kommen. Welches schlimme Ausmaß die Unwetterkatastrophe tatsächlich hatte, wurde uns dann aber erst danach nach und nach bewusst.

Peace Academie 2016 in Dresden

 Zum zweiten Mal ist eine Gruppe (19 Menschen) aus Öhringen/Künzelsau und Umgebung nach Dresden gefahren. Jugendliche und Junge Erwachsene im Alter von 18 bis 30 haben an einem internationalen Camp „Peace Academy 2016“ teilgenommen. Das Thema des Festivals war „Reformer. Ändern. Verändert!“ und es ist genau so gewesen. Deswegen war die Teilnehmerzahl bei mehr als 400 Personen. Menschen aus 38 Ländern sind dabei gewesen! Jugendliche und Junge Erwachsene aus Öhringen, die aktiv im Evangelischen Jugendwerken sind, beschäftigten sich viel mit der Internationalen Arbeit und sie wollten aus diesem Grund den Workshop „Internationale Jugendarbeit – Blick über den Tellerrand“ in Dresden präsentieren. Nach dem Workshop fand ein Meinungsaustausch und eine interessante Diskussion statt. Obwohl die Teilnehmer des Workshops und Öhringen-Team viele neue problematische Fragen entdeckt haben, war dieses Gespräch wertvoll. Es bedeutet nur, dass man sich heutzutage  mehr und aktiver mit der Internationalen Arbeit beschäftigen muss. Während des Peace Academy Camps hat das Team aus Öhringen neue Kontakte geknüpft und die alte Freundschaft mit dem YMCA Brest (Belarus) verstärkt.

Winterfreizeiten 2016 Rückblicke

 

Wiwa on Ice

Wie jedes Jahr fand auch dieses Mal wieder das WIWA vom 08.02. bis 12.02. im Gemeindehaus in Kupferzell statt. Das Motto dieses Jahr lautete: „WIWA on Eis – ganz schön heiß“. Am ersten Tag ging es darum, dass sich sowohl Mitarbeiter und Teilnehmer, als auch die Teilnehmer untereinander kennen lernen. Nachdem die Kinder alle angekommen waren und gefrühstückt haben, begann der Tag, wie jeder andere, mit einem Anspiel. Bei diesem lernten sich am Montag ein Pinguin und ein Araber kennen. Darauf folgte die Vertiefungsphase, in welcher die Kinder selber Pinguine bastelten und auf eine Eisscholle aus Styropor klebten. Nach dem Mittagessen gab es stets eine Mittagspause mit Spielangeboten für die Kinder wie z.B. Kicker, Billard, Gesellschaftsspiele, etc. Nachmittags wurden einige Kennenlernspiele gespielt. Das Thema für das Vormittagsprogramm am zweiten Tag lautete: „Gott liebt mich“. Der Araber erzählte im Anspiel den Kindern und dem Pinguin von Jesu Taufe. In der Vertiefung wurde die Taufe näher thematisiert und die Kinder durften eine Taufkerze basteln bzw. gestalten. Das Nachmittagsprogramm drehte sich rund um Pakistan. Zunächst wurden Bilder der pakistanischen Landschaft und wichtige Gebäude gezeigt. Anschließend haben wir einige pakistanische Straßenspiele gespielt und sogar einen Landestypischen Tanz getanzt. Mittwochmorgens erzählte im Anspiel der Araber Pinguin und Kindern die Geschichte von Jesus, als dieser in der Wüste zur Sünde versucht wurde. Vertiefend wurden Umrisse von den Kindern beschriftet und sie versuchten, von einer gespannten Leine Bonbons nur mit dem Mund herunter zu reißen. Am Nachmittag sind wir in die Sporthalle gegangen und haben dort Brennball, Völkerball und viele weitere Spiele gespielt. Thema für den Donnerstagmorgen war: „Gottes Liebe ist besonders“ Im Anspiel unterhielten sich Pinguin und zwei (von Mitarbeitern gespielte) Kinder über Liebe, die das eine Kind überhaupt nicht, und das andere nur Materiell erlebt. Vertiefend wurden auf ein Männchen und ein Herz Menschen geschrieben, die die Kinder besonders lieb haben. Es flossen einige Tränen, da viele Kinder sich an geliebte und leider auch verstorbene Personen und Haustiere erinnerten. Nachmittags waren jedoch alle wieder sehr gut drauf und erfreuten sich an einem Sieg der Teilnehmer über die Mitarbeiter beim „Wetten, dass…“ Als Prominente Gäste waren Rotkäppchen und der böse Wolf eingeladen worden. Am letzten Tag, dem Freitag, ging es im Anspiel um die Weitergabe an andere Menschen von Gottes Liebe. Darüber hinaus gab es ein Gespräch mit den Teilnehmern darüber, wie man trotz nicht erhörter Gebete weiterhin Glauben kann. Am Nachmittag wurden viele Spiele rund um das Thema Pinguin gespielt, unter anderem ein Pinguinquiz zu verschiedenen Pinguinen. Insgesamt war die WIWA eine gelungene Freizeit, die sowohl Teilnehmern als auch Mitarbeitern trotz einiger Schwierigkeiten viel Freude bereitet hat.

 

KiWis in Werfenweng

Horde wildgewordener Mädchen und ein Junge auf der roten Piste geblitzt! Eine Gruppe vom etwa 10 Personen wurde heute am späten Vormittag mit überhöhter Geschwindigkeit auf der roten Piste geblitzt. Die Personen waren so stark vermummt, dass eine Identifizierung leider nicht möglich war. Das einzige Erkennungsmerkmal: Alle trugen ein gelbes Herz auf dem Helm. Hinweise bitte an die Pistenpolizei Werfenweng!
Solche und andere Schlagzeilen präsentierte die ortsansässige Redakteurin des Friendshipmagazins Susi Sausewind jeden abend. Sie begleitete die 38 Kiwis und ihre Betreuer durch eine turbulente, schneereiche Woche. Sie war dabei als die ganze Horde am 6.2. 2016 an der Herrenwiese in Öhringen die Reise antrat, bekam alle Stürze und Schneeballschlachten auf der Piste mit und berichtete auch exklusiv vom Casinoabend oder der Fackelwanderung.
Unter dem Motto: "Freunde fürs Leben" hatten wir zum wiederholten Mal eine tolle Woche in Werfenweng und freuen uns schon jetzt auf die Kiwi 2017.

 

JuWi 2016 meets Klimawandel

Einzigartig - so lässt sich die JuWi 2016 zweifellos beschreiben. Man muss wohl weit in der JuWi-Geschichte zurückblicken, um eine Skifreizeit zu finden, an der statt die Ski oder Boards angeschnallt, die Wanderschuhe geschnürt wurden. Wandern? Richtig gelesen. An Faschingsdienstag bliesen Sturmwinde einige Ski- und Board-Ambitionen davon. Böen von bis über 100 km/h verhinderten den Liftbetrieb in den Gebieten Männlichen und Schilthorn an diesem Tag, Stillstand. Dennoch: Kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Einige machten sich so auf den Weg, bisher unentdeckte Weiten zu erkunden und fuhren zum weiter entfernten Skigebiet Grindelwald/ First. Andere wollten es etwas gemütlicher angehen lassen. JuWi mal anders: So wurde das Schuhwerk geschnürt und die verschneite Winterlandschaft bis Mürren zu Fuß erkundet. Vieles ist planbar, das Wetter nicht. Wir - 34 Teilis zwischen 13 und 17 Jahren und 9 Teamer - hatten trotzdem einen Riesenspaß und viel Freude zusammen, sei es in den Stunden auf der Piste oder im "Basecamp" Valley Hostel, Lauterbrunnen. Das abwechslungsreiche Abendprogramm tat das Seine dazu. Ob bei der Hausrallye, dem Casinoabend oder unserem Gottesdienst zur Wochenmitte, wir waren eine tolle Truppe, die sich die gute Laune nicht vom unterdurchschnittlichen Wetter vertreiben ließ. Ein wenig Melancholie konnte aufkommen bei der "Verabschiedung" langjähriger Teilnehmer, die nun vor der nächsten JuWi die "Schallmauer" durchbrechen: Wer 18 ist, muss nun eben die Seiten wechseln. Wir freuen uns, euch hoffentlich bald als "Team-Kollegen" begrüßen zu dürfen und mit euch künftig die eine oder andere Freizeit zu rocken. :) Zum Schluss bleibt wieder einmal, danke zu sagen: Unserem Vater im Himmel für seinen Segen während unserer "leider geilen" Woche! Allen Teilis - ihr wart wunderbar, wir haben die Zeit mit euch genossen! Mit euch gerne wieder! Den Teams der ejö-/ ejk-Geschäftsstellen für die Unterstützung im Vorfeld und im Nachgang bei Material, Papierkram etc.! Last not least: Unserem fantastischen JuWi-Team für die tolle, gemeinschaftliche Woche!                                 Chris & Anka

 

Gelungenes Debüt der Familienwinterfreizeit

Im Anschluss an die ErWin fand am gleichen Ort vom 6. - 10. Januar die Winterfamiilenfreizeit statt. 36 Personen fanden sich dafür in der Spielmannsau ein. Tagsüber konnten die Familien ihre Zeit frei gestalten. Direkt am Haus wurde Ski und Schlitten gefahren.. Einige nutzten die nahegelegenen Skigebiete oder in die vielen Möglichkeiten zum Wandern bzw. Spazierengehen. Bei schlechtem Wetter lohnte sich der Besuch im Schwimmbad. Nach dem Essen folgte ein einstündiges Kinderprogramm. Dieses fand wie auch die Abendandachten der Erwachsenen unter dem Motto "Vater, Mutter, Kind!" statt. Weitere Höhepunkte der Freizeit waren die Nachtwanderung mit Fackeln am ersten und der gemeinsame Familiengottesdienst am letzten Abend.

 

Sommerfreizeiten 2015 Rückblicke


JuLa 4

Am Ende der diesjährigen Schiedsaison durfte sich zum ersten Mal mit Jungscharlager 4 ein reines Jungslager einreihen. Fünf Tage lang konnten sich 21 Teilnehmer und natürlich auch die 9 Mitarbeiter so richtig austoben. Dank Tauziehen und Gummistiefelweitwurf bei den Highlandgames, einem Nachtgeländespiel, Wasserspielen oder dem Basteln von Raketen und Tennisballkanonen, um nur einige Beispiele zu nennen, kam so schnell keine Langeweile auf. Oftmals reiche es natürlich völlig aus, irgendeinen Ball ins Spiel zu bringen, um sowohl die Teilnehmer, als auch die Mitarbeiter ins Schwitzen zu bringen. Für Spannung und die ein oder andere Herausforderung sorgte sicher auch die Survivaltour. Jeweils sieben Jungs wurden in Begleitung von Mitarbeitern nichtsahnend an ihnen unbekannten Orten ausgesetzt. Dort mussten sie sich selbstständig eine Unterkunft suchen und am nächsten Tag den Weg zurück zur Schied finden. Nach all den sportlichen Aktionen waren natürlich auch ruhigere Zeiten wichtig, um sich zu Erholen und um auf andere Gedanken zu kommen. Anhand der Erzählungen aus Davids Leben wurden Andachten zu Themen wie "der Mann und das Abenteuer" oder "der Mann und die Liebe" gehört und darüber am Lagerfeuer gute Diskussionen geführt. Wir blicken zurück auf eine unvergessliche Freizeit und sind froh, dass wir beim Projekt „Jungsfreizeit“ dabei sein durften.

JuLa 3

Auf den Spuren der Germanen waren 51 Kids. Vom 20.082015-29.08.2015 machten die Jungs und Mädels, alle zwischen 11und 13 Jahre alt, die Schied bei angenehmem und wechselndem Wetter unsicher. Nicht nur auf den Spuren der Germanen wandelten sie, sondern auch auf den Spuren der Ruth. Diese zog mit ihrer Schwiegermutter Noomi von Moab zurück in deren alte Heimat Juda. Sie zeigte sehr viel Treu, Nächstenliebe und Fürsorge für ihre Schwiegermutter. Bei verschiedenen Workshops konnten die Kids Fußball spielen, klettern, schnitzen, Kokosnussanhänger gestalten, Tontopftrommeln basteln, malen, Hennatotoos zeichnen lassen oder reiten gehen bei den Pferden. Die Zwei-Tages-Tour war dieses Jahr etwas ganz besonderes. In dieser Nacht durften die meisten zum ersten Mal unter freiem Himmel im Wald schlafen- was auch für die Mitarbeiter eine neue und spannende Aufgabe war. Diese Erfahrung durfte bei herrlichem Sonnenschein und im kühlen Nass des Schleierhofer Sees verarbeitet werden. Ihren Horizont erweitern konnten die Kids besonders am Internationalen Tag. Wir hatten das Glück, dass unser Mitarbeiter Team aus sehr verschiedenen Menschen, vor allem aus unterschiedlichen Ländern zusammengesetzt war. So wurden verschiedenen Sprachen gelernt z.B. persisch, wolof, schwedisch oder russisch und es wurde festgestellt, dass wir ziemlich viele Produkte verwenden, die nicht aus Deutschland kommen. Natürlich darf auch eine Gruselnachtwanderung bei einem Zeltlager nicht fehlen. Genauso wenig die Abende am Lagerfeuer, wo es immer eine spannende Geschichte gab von Fritz, Otto, Lucia, dem geheimnisvollen Stollen und dem mysteriösen Bettler. Es war wieder ein aufregendes Lager mit neuen Eindrücken und neuen Freundschaften. Bis hoffentlich nächstes Jahr!

Jula 2

Anfang August war es endlich soweit: Nach Monaten der Vorbereitung auf das Zeltlager trafen endlich 43 Kinder, voller Motivation und Freude auf dem Schied Gelände ein. 2 Lagerleitungen, 3 knallharte Frauen in der Küche und 16 taffe Mitarbeiter mussten die Bande bändigen, versorgen und bei Laune halten. Die Kinder erhielten Einblicke durch Spiel und Spaß in das Leben der Germanen und Ihrem Glaubenswechsel zum Christentum. Morgens, Mittags und Abends wurden die Kinder und die Mitarbeiter durch super leckeres Essen versorgt, hungern war ein Fremdwort bei uns. Die Tage verflogen und schon war das Schied Gelände wieder leer. Ein wirklich tolles Lager mit Super viel Spaß, tollen Mitarbeitern, motivierten Kindern und viel Sonnenschein.

Jula 1

Vom 30.07. bis zum 08.08.2015 war die Schied wieder einmal belebt von 66 Kindern und 24 Mitarbeitern. Gemeinsam begaben wir uns auf die Spuren der Germanen. Wir lernten die Germanenkinder Kunna und Frowin kennen, die uns jeden Vormittag aus ihrem Leben bei den Germanen erzählten. Kunna, die sich sehr gut in der Bibel auskannte, zeigte uns auch den Unterschied zwischen dem Germanischen Glauben und unserem christlichen Glauben. Mittags durften wir dann spielen. Von Jägern und Sammlern über Wasserratten bis hin zu Teilnehmern einer germanischen Olympiade konnten die Kinder ihren Mut und ihr Geschick beweisen. Sogar Tarzan (der kein Germane ist und auch von uns nicht erwähnt wurde) fand seinen Platz (so ist das, wenn man ein gutes Spiel von letztem Jahr nochmal spielt. Aber die Kids haben es gefeiert). Abends saßen wir oft am Lagerfeuer, haben viel gesungen, kleine Spiele gespielt oder Legenden aus der germanischen Mythologie gelauscht. Ein Highlight des Lagers war sicherlich die 2-Tages-Tour. Jeweils ein Jungen- und ein Mächdchenzelt zogen gemeinsam los, um eine Nacht auswärts zu schlafen. Die Wanderungen führten nach Niedernhall, Schleierhof, Muthof und auf den Eichelshof. Auf den Bauernhöfen konnten die Kinder frischgeborene Kälber streicheln, Kühe sehen und viele andere tolle Sachen erleben. Über das ganze Zeltlager hinweg hatten wir super Wetter. Mehrmals wurde die 30° Marke weit übertroffen. Die Sport- und Spielwiese nannten wir ab Mitte des Lagers nur noch Wüste, weil sie viel mehr braun als grün war. Doch das hindert Kinder weder am Fußball noch am Frisbee spielen. Aus Biertischen wurde der perfekte Swimmingpool gebastelt. Die Wespen waren sehr zahlreich vertreten und trotz Wespenfallen waren sie kaum zu vertreiben. Dafür hatten wir keine Probleme mit Zecken. Zu guter Letzt möchte ich noch unsere Küche loben: Ein internationales Team mit Wurzeln aus Brasilien, Weißrussland, Iran und Deutschland versorgte uns täglich mit gutem Essen. Fast bei jeder Mahlzeit wurde der Küche ein „trullala“ gesungen – zu Recht. Alles in Allem war es ein schönes Lager mit vielen guten Gesprächen und schönen Erinnerungen.

Ronny Heimberger

Schweden für 15 - 17 Jährige: Friede, Freude, Pustekuchen

48 motivierte und erwartungsvolle Teilnehmer und Mitarbeiter starteten am 12.08. via Bus und Fähre in das schöne beschauliche Alstermo nach Schweden. Dort bezogen wir schnell das Haus und erkundeten die traumhafte Umgebung mit Badesee direkt am Haus, hauseigenen Kanus, Wald, Wiesen, Tennisplatz, Volleyballplatz,..Die zur Verfügung stehende freie Zeit für die Teilnehmer wurde somit bestens ausgenutzt. Programmtechnisch wurde auch einiges geboten: von sportlichen Wettkämpfen, Hobbygruppen wie Angel bauen und Schlüsselanhänger nähen, Grill- und Lagerfeuerabenden mit ausreichend Stockbrot, einem Tagesausflug nach Kalmar und Ostseebaden, einer 2-Tages-Tour an idyllische Übernachtungsplätze unter traumhaftem Sternenhimmel bis hin zu interessanten thematischen Einheiten und Abendandachten. Den Grundrahmen dafür bildete die diesjährige Jahreslosung, die wir jeden Tag unter verschiedenen Aspekten wie bspw. zum Thema Akzeptanz, Liebe oder Offenheit beleuchtet haben. Dabei sollte auch nicht zu kurz kommen, dass das gegenseitige „Annehmen“ des anderen manchmal gar nicht so leicht fällt, weshalb das Motto auch „Friede, Freude, Pustekuchen“ hieß. Darüber hinaus beschäftigten wir uns mit „Lebensfragen“, „Christsein im Alltag“ und mit der gerade so aktuellen Flüchtlingsthematik, bei der die TN eine interessante Talkshow auf die Bühne stellten. Eine erlebnisreiche und gesegnete Freizeit mit Sonnenschein pur ging leider viel zu schnell vorbei!

Johanna Weiß und Mathias Knorr

Erlebniscamp Loue für 13 - 15 Jährige

„Bauch und Kopf“ war das Motto des diesjährigen Camps für 13 – 15 Jährige in Port Lesney an der Loue. Jeden Abend sangen wir unser Titellied von Mark Forster und folgten den vielfältigen Fragen dieses Lieds. Unter anderem ging es um Vorbilder im Glauben, die Frage nach Glaube und/oder Naturwissenschaft, Entscheidungen im Leben und in Sachen Glauben, Stille und unseren Durst nach Leben. Ein Höhepunkt war auch das Dinner in the Dark, bei dem alle Teilis ihre Kässpätzle mit Salat blind aßen. Anschließend bewältigte die Gruppe immer noch blind einige erlebnispädagogischen Aufgaben, bevor die Kids dann im Laufe des Gottesdienstes zur Geschichte der Heilung zweier Blinder von ihren Blindheiten „geheilt“ wurden. 

Die Bäuche wurden von unserer Lagerküche bestens versorgt. Auf dem Speiseplan standen Leckereien wie Kaiserschmarrn, gegrillte Würstchen, Stockbrot und vieles mehr. Spontaneität, ein gutes Bauchgefühl und Köpfchen konnten die Teilnehmenden zum Beispiel beim Improtheater oder bei unserem legendären „Nobody is perfect“ beweisen, bei dem den Jugendlichen Fragen zu den Mitarbeitenden  und deren unbekannter Vergangenheit gestellt wurden. Schnell mussten die Kids eigene möglichst kreative Antworten erfinden und hoffen, dass andere diese Antwort für die richtige halten. Schwer bewegt wurden die Bäuche und Köpfe bei unseren zahlreichen Outdooraktivitäten: Beim Klettern und vor allem im Klettersteig wurden durchaus beachtliche Höhen und Schwierigkeiten gemeistert. Und obwohl Bauch und/oder Kopf das eine oder andere Mal „Nein“ sagten wurde so manche scheinbare Grenze überwunden. Bei den Kanutouren war die Fallhöhe nicht so hoch, was wir auf einer kurzen Strecke an einem halben Tag zu 39 Kenterungen nutzten.

Trotz des nicht ganz optimalen Wetters, das auch den einen oder anderen Regentanz und so manche Mantscherei ermöglichte, dürften wir eine gesegnete Zeit voller Höhepunkte und vielfältiger Aktivitäten erleben. Besonders war aber auch die tolle Gemeinschaft unter den Teilnehmenden und Mitarbeitenden, die diese Freizeit sicher unvergesslich gemacht hat.

Herzlichen Dank allen Mitarbeitenden für ihr großes Engagement!

 

Pfingsttagesfreizeit für 8 - 12 Jährige